Das aufgelegte Gel wird nach 3 Minuten Einwirkzeit abgenommen. Es hat den gelben Schmutz aufgenommen. Die verbliebenen grauen Schmutzrückstände werden durch einen angefeuchteten PU-Schwamm entfernt.
Importiert am
26.02.2026
Übergeordnete Sets
1
Detailaufnahme Reinigung 1
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Titel
Detailaufnahme Reinigung 1
Titel
Detailaufnahme Reinigung 1
Urheberrechtshinweis
@ Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München
Aneka Nowack führte umfangreiche Testreihen durch, um einen Weg zu finden, der gezielt nur diese Schmutzschicht entfernt, ohne die darunterliegende, teilweise wasserempfindliche Malerei zu beeinträchtigen. Am besten eignete sich ein in der Konservierung-Restaurierung relativ neues, wasserbasiertes Gel (Hydrogel) aus drei natürlichen Verdickungsmitteln (Xanthan, Konjac Glucomannan und Agar Agar). Das selbst hergestellte Gel ist transparent und elastisch, wodurch es sich sehr gut an die verschiedenen Oberflächenstrukturen des Gemäldes anpasst. Durch die besondere Konsistenz und die individuell angepasste Einwirkdauer des aufgelegten Gels konnten auch die stärker wasserempfindlichen Farbbereiche gereinigt werden.
Detailaufnahme während der Reinigung. Links neben der weißen, gestrichelten Linie wurde gereinigt. (Foto: Aneka Nowack)
Abstraktes Gemälde mit bunten, konzentrischen und strahlenden Linien und Formen in Grün, Rot, Gelb, Rosa, Blau und Weiß, die eine dynamische, wirbelnde Komposition ergeben.
„Möglicherweise erscheinen die intermediären Kunstformen der 60er-jahre als zu komplex, ihre Manifestationen zu sehr als Teil einer noch lebenden Kunstgeschichte, vielleicht hindert auch die noch nicht abgeschlossene Bewältigung der postmodernen Wende in Philosophie, Kunst und Literatur an einer generalüberholten wissenschaftlichen Annäherung an diesen Themenbereich, der sich von der fließenden, aus Künstlerkommentaren über Kritiken in methodischen Darstellungen hervorgegangenen bisherigen Versuchen einer vorläufigen Einordnung des Phänomens Fluxus abzugrenzen hätte."
Beschreibung (en)
“It is possible that the intermediary art forms of the 1960s appear too complex, their manifestations too much a part of a still living art history; perhaps the fact that the postmodern turn in philosophy, art and literature has not yet been completed also prevents a generally overhauled academic approach to this subject area, which would have to distinguish itself from the fluid attempts at a provisional classification of the phenomenon of Fluxus that have emerged from artists' commentaries on critiques in methodical presentations.”